HAIKUSAMMLUNG
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07.06.07Sternbild ein Muster gelebte Gelegenheit weiter zu machen weiter nur weiter schliesslich nur ein Marktsegment die Geborgenheit unerschütterlich sollte mich schwatzen lassen ja gut geht weiter 21.06.07 Gewitter Blitze von oben platscht das Wasser Himmelsgedröhne 07.07.07 die Zeitenwelle Katarakt auch wahrnehmbar aus Boseboxen ein Überdrehen ne trockne Vibration Krankheitsaussichten Täterhandlungen seltsame Aufmerksamkeit ein Einschleichen was laufen Hämmer rum schlägt überm Kopf zusammen das Universum die Darstellungen eine Opfererfahrung der einen Seite weiss gar nicht mehr was schleichend angefangen jetzt erschrocken Zeitklau auf manche fester teilt sich die Zeiterfahrung in Unterschiede meine Heiterkeit Misslichkeiten abspülen weiter lernen muss wird es nicht haben sehen das nur als Schachzug also das Treiben 10.07.07 ein Grauen der Griff ja wo war sie abgelegt nach der Gitarre o gewiss es war die Flötenzeit guter Pan der geblasen hat die Unwetter zuweilen draussen toben strenge Sommerzeit Farbe anpassen die Belichtung anpassen ja es gibt zu tun 14.07.07 fährt überall hin aber zurück eben kaum ein Ochsenkarren langsam beständig diese Kernversessenheit Lebenselixier was sich zu fügen gibt destilliert zum reinen Geist die Ungestörtheit und ausgetrunken einer Schnapsidee gereicht diesem Freiheitswahn Kuchen kaufen gehn wo hat sich was wie gefügt Baustein nachgefragt ich sagen könnte verweile doch ausgiebig ganzer Klassik Mist das Kernerlebnis fragt ob ich das je hatte mich vergewissern kaum auszuhalten abgestriffen werden muss frage berechtigt was für einen Kern erreicht eine Rutschparty wieder und wieder altes Vertrautes wie das wie zusammen fügt klingt aufregend neu Dreistigkeit drauflos so gut wie keine Kosten knipsen verursacht wird möglich bleiben ein bisschen Selbstreferenz alte Maschine schlicht selbstvergessen zutraulich ein junger Hund und wie freundlich auch eine Schnapsidee das Flunkern eine Sache dann brennt sie aber am Ende eben da stottern die vom selben dem Schlüssel zum Schatz knirscht es im Dativ unvermindert hält Treue rieselt die Ordnung da fingert am Hemd die Ordnung vom Sagbaren so hilflos herum 06.08.07 so voll im Amte Feuer tragen in die Welt mit beiden Händen Montagsgeschichte Lebendigkeit im Kopfe heisser Flammenbrand die Köpfe geneigt dem ungeheuren Prasseln aus der Erde tief Feuersichel trennt die alte Grammatik ein sich‘res Kreisen Gewächshausgrinsen Granate Tomate mal mit frischem Essig hinter allem Rot Tomatenzweig die Ranke Berggrollen grüsst Tabakbrand den Qualm vom Morgenlicht getroffen im Stehen geknipst alles gegeben und alles ausgehalten Stehen geblieben Augenschale Blau im Gewande ewig Grün kommt immer wieder ist Drachenspeise sind die Grashalme biegsam darauf ist Verlass man kommt zur Sache man trennt das Gefieder und greift sich den Schädel Arme verschlungen am Waldesrand die Strasse blauen Blumen nach buchstabiert ist man sieht es glaube man ja eine Bilderschrift am Lagerfeuer organisiert schliesslich Licht alle Eindrücke die Feuerbarke ein Blendwerk für die Augen doch es trägt sie auch und ein Blick gebiert über das Meer gesehen all den Bilderberg 04.11.07 die Federkugeln Federn im Schnabel der Spatz der Herbst am Balkon 13.11.07 zur Yogaübung den Kerzenständer gespielt hebt sich durchgebrannt Füsse fest geklemmt da baumelt die Wirbelsäule da puffert etwas die Hilfestellung auf die Schnelle Weiterstehen als Ständer gelang die Unfallmeldung flugs per Post und Telefon eine Zettelflut zittrige Hände die streicheln was sich anhäuft die Papierberge 29.11.07ob vom Sommer träumt der Käfer auf der Scheibe milder November eine Lichtfülle die Farben sind erloschen Landschaft frische Milch hüpft die Fensterbank mittels Federn im Schnabel der Spatz setzt Zeichen mal links und mal rechts rollen Panzer ins Gefecht nach links und nach rechts der Spatzenschnabel das Nestbau Material deutlich gewedelt Fluggis die fliegen nur ein Kind am Schalthebel immerhin eine Hand 26.12.07 warm herum am Rand was wissen wir das Wasser unternimmt ja was 22.01.08 Geschichten klingen Menetekel im Gedicht ob‘s vom Grund her ruft Gedichte retten lässt das Aufnahmegerät lustige Sache diese Amtsleute mündlich aber digital ein Stottergespräch ein merkwürdig‘ Ding das der Nachwelt erhalten wie von selber klingt Ereignis wie jetzt Ereignisdichte gerafft zusammen gerafft Fehlermeldung noch ein kleiner Text verschwunden stellt sich selber ab das gibt ein Blubbern geschüttelt im Flaschenhals im Nacken der kippt induzierter Furz Geruch was bleibt die Kleidung warmes Winterhemd 24.01.08 weisse Kirschblüten der Traum im Flug übergross o dieses dies Weiss dies weiss ein Vogel eben über Bergwiesen nichts weiss er Kirschen scharfe Rechtskurve das Sausen an den Federn die Emmergenz Sturzflug übergeht öffnet ein schnelles Brausen Federkranz im Stoss 26.03.08 im Garten geträumt sehe ihn wieder auffliegen der Rüttelfalke Lebensfreude auch Kamele Mädchen für wahr so für dich und mich hör gute Musik man will es auch wahrhaben ist es auch Liebe keine Schnapsidee Menschen geschickt oder nicht Horizontale Google abgekackt für die Welt unerreichbar Bilder unfassbar die Rotschnäbligen angeknipst die Wunderdinger das Ziel erreichen und dann nicht dann und sondern wann sie los springen wenn sie los springen und los gelassen ein Nichts so wie vorher ist ist die Zukunft da unerkannt im Land schreitet auf dem Weg dahin bleibt mysteriös 03.05.08 zerbissne Kerne der Papagei der frisst er knabbert gerne 04.06.08 sinnvoll irgendwo so voller kleiner Flocken noch mal die Reise hinter mich gebracht gleich wieder ins Bett müssen weiter anknüpfen ganz im alten Stil wollte einkaufen fahren der Kontostand fragt hin und her laufen hätte noch bleiben können wie ich auch drehe und nun löst sich nichts Fröhlichkeit auch einstellen die geklaute Zeit Fortsetzungsfilmchen ungelöstes Rätsel bleibt Wäsche einräumen sehr aufgemuntert das weiter pflegen können die nächste Insel Konflikt aushalten in was für einem Spiel bin bin ich immer noch die dunkeln Farben fühle mich herum geschubst sehr aufgemuntert Hochspannungsdrähte ein utopischer Bahnhof alte Landkarte o es fällt zurück Versuch heraus zu finden Attentatsgefahr konventionell keine Lücke gefunden unten geblieben schüttelt die Leute schau mit einer jungen Frau streng nach Gewohnheit bedrücktes Gemüt Wäschehaufen türmen sich Wahnsinns Krach und Rauch darf da noch lieben existentieller Druck man ist weil man isst eine Schriftkultur regnet gegen die Scheibe so angenehm leicht beschreibt das Kleinste unteilbares Erlebnis ganz universell 07.06.2008 die alten Ziegel ihr Mass ihre Prägekraft für Schlaf geeignet 29.08.2008 den Ball getroffen in der Mitte wie man sieht mittendrin im Spiel hat am rechten Knie die über starke Reibung verursacht ein Korn starke Korngrösse Vögeln zu schaffen gemacht ein Schmerzgefüge Diagnose vom Arzt Termin ja bald heute schon wird konsultiert muss lese natürlich wieder im Net die Zeitung immer die gleiche Kamelen bekannt die Kameltreiberlogik haben‘ s erfunden pünktlich auf dem Weg aufgeblasen wie üblich der Hunger der Durstwar Nullpromille wenig Puste abgekriegt zu wenig zu merken ja Null Komma Null auf Dauer ohne singen auf dem Bildschirm steht an Blumenkübeln hat Richtung dann Bedeutung die Blitze stehen schon Fitnesstraining die Ruhe zu bewahren musste ich pusten 02.10.08 die Morphologie dilettantische Dummheit von den Abstürzen erscheinungsweise Messgeräte auftreten und ablesbar sind zurechnungsfähig schlüpfriger die Wunde Schmerzen erscheinen als käm’s du grad ja ja dem Rechtsstaat gerade Archetyp geküsst die grünen Perlen kostbarste Momente sind ihr Vorhandensein grüner Perlen Klang rot neblige Vorhänge in bunt getacktet urteilsunfähig weil schneller als das geschah vom Sein her gestellt Bilderstrassen nach nachgestellt das Sichtbare Uneinholbare wo jeder Versuch beim Fixieren der Bilder den Betrachter trifft Evidenz erlebt grundgerührtes Vertrauen lockendes Gebräu Schicksalssekunde das Nachher dann so freundlich nährender Besuch ab jetzt mal status status quo die Devise was am Anfang steht die Dummheit zuschlägt mit besonderem Verstand messbare Happen im Verwirrungsspiel die gute Luft besetzen Promille genau Höhlenexistenz Zauberwort wo alles Licht nicht erloschen ist nicht zu vergessen Linderung das Langsame im Mikro erhitzt was die Blüten treibt hängendes sogar das Licht nicht zu leugnen ist hängendes Gewächs und gehalten vom Verstand Vertrauenslinien eine Spinnerei eine Angehörige befragt wieder Herzklopfen rein pflanzlich gedacht ob seltsame Verschiebung eine Schriftprobe welcher Betrachter Fotografen betrachtet und ach auch was sieht 24.11.08 bewährt Unimog der Schnee vor dem Auto weicht unglaublich Staunen und dann irgendwann zur Biosemiotik das Bewusstsein dann 23.12.08 kosmisches Fenster die Gedanken die Bilder Tatsachen treffen wieder zu Hause mehr prompt dem Instinkt gefolgt erst mal was essen Feststellung folgen meinen Kopf ankern liess traf ihn von hinten 24.01.09 die Oberzeile Mittelzeile gefunden die Unterzeile nur handschriftlich nicht nun zu haben aber ist Maschinenschrift pur wahrnehmungsgetrübt der induzierte Tunnelblick umgestürzter Zaun Teilhabe Gespür das Feld ist komplett erfasst die Knospe springt auf Traumdosenöffner per Zufallsgenerator stimmig absichtslos Jägerjacke an frisch gefriert die Strasse noch Rosenduft die Stadt hört sich geduldig von Zukunftsplänen reden letzte Tage an nur eine Null war der Rede wert zu schreiben mit Geltungsanspruch Pegel der Gewalt heute Morgen gesunken neben ihm sitzen nichts davon gesagt die Haiku schreiben wieder die Geschichte auf quer zu den Schichten aufgetürmt zum einen Schlag sehr viel gestaltig weiss erreicht die Gischt ohne ganz anstrengungslos jeden schwarzen Punkt in die Dunkelheit anstrengend und schön zugleich das Gehör gefüllt spinnt der Computer im Ernst Bilderflackerei aber zum Staunen köstliche Sprüchlein auch alleine von Bestand eine Obstschale morgens hingestellt eine offene Tür für alle die Fälle schön halbe Seite schon neutraler die Rülpser Kuss die Gestalten ne Augenarbeit der ein Sturm mittunter Glas wie der Weihrauch qualmt das Traumaopfer der Blick auf den Auslöser Porzellankiste 25.01.09 Daseinsgewebe das Kantige im Tuch verflüchtigter Grund was selbstverständlich stets behaglich übrig bleibt völlig inhaltsfrei jagende Katze ein Bleiben auf jeden Fall die Lösung da ist 27.01.09 die Rose im Schnee eine rote Rose im Schnee eine Schneerose atmet pausenlos der Rilke ganz alltäglich dann spricht das Gedicht 29.01.09 der Fleiss von Frau Bach nur so sie zu sehen ist die gelbe Nelke sie habe genug wäre doch ihr Abschied hier so fürsorglich frei 14.02.09 Grund wie du auch bist haste mich springen lassen so fürsorglich frei Augen geworfen ganz plötzlich auf ein Ziel den andren Augen zu Ohren führen als Klang die Fülle alles Feder federleicht die Zeigenixe die Worteflut begleitet allen Federzeig eignet sich die Welt einen Federstrich ein Hauch überm Augenmeer und reine Farbe die Mutter aller Welt weiss mit blauen Falten öffnet ein Spiegel dem Ohr das Tor angelweit all die Ausblicke Spiegelneuronen buntes Farbenspiel so weit die Aufmerksamkeit die Gangesquelle frischer als das Gletschereis wohl kaum das Trinken ungetrübter Blick sitzte gut da haste gut Sofa gesteuert leicht um Leichteres als Laubhaufen gekleidet tanzen die Hände gut getarnter Tanz angeschleppt die Hyäne die Beckenknochen wolfspräzise geierschlau heraus gepickt marode Stellen vom Sturze bedroht der Sessel seinem Nutzen Erfüllung findet Ruhe bewahren der Laubhaufen unbedingt erste Bürgerpflicht was völlig Neues ikke aber neugierig was erschienen ist das Gleisbett vom Sein die zwei Augen aufgegleist gerade Striche im binären Raum da sitzt jene Steuerlust Sessel oder ja die Schienenführung die Parallaxenbildung das Pixel erklärt der Grund des Reizes durchaus das im Geschauten von was auch immer zu Recht begründet die Springlust aus dem Sessel zeigt den Blätterfall sage so kommen die Blätter aus den Bäumen und kommt der Frühling Tricks der Wachstumszeit natürlich muntre Beinchen Farben Licht gelockt 01.03.09 blaue Gesichter vor der weissen Häuserwand sicher die Mitte ne leere Tüte ne Brille der Augenschlitz Blätter das Muster Bodenfarbigkeit die angelockten Töne ist der Tanz nicht aus plötzlich das Kippen kann die Schönheit auch fassen gut erklären kann Keule in der Luft vom Laubhaufen gefedert später laufen wird nur noch im Liegen so gehetzt dann der Hammer selig mehr gekippt das trostlose Ding mehr paradiesisch im Bett und die Träume erst ein wie im Märchen ein Sonnenaufgang im Fall wie umgehauen 24.03.09 Bussarde fliegen und nähren das Verschwinden bei Mäusen eben Parkuhr gerufen die Pflanze getragen kommt der Lauf mir erspart Spencer Tracy sagt Burt Lancaster schweigt hört zu schon der erste Schlag das Gericht amtet weil ist dem Bruch geschuldet ist Frühling wieder 09.04.09 unter Kirschblüten üben meine Gedanken die zwei Bäume da vergess'ne Frage Gedanke brennt die Lippen das Getriebe raus Grundgebrumm so warm Achtung Gleis drei der Zug fährt Handklatsch zum Abschied Schräglicht Abendlicht mit Bienenfleiss die Blüten und das Täubchen gurrt Frühlings Gartenschlaf Holunder Blättchen Säume und mehr Schattenlicht 11.04.2009 19:18 Zeit fürs Kriegsgericht langsames Kriechen der Gnade das ermöglicht hat der Auftrittsnebel schrägstes Sonnenlicht nachmittags Gestaltsicherheit Grausamkeitsverbot den Enten gegenüber für federleichtes weiss das Häubchen schaut die Allgewalt der Taube der Noah beim Blick Wasser gesunken völlig trockne Horizonte und Kohle im Herd die Schlange am Hals ist das eine Aufregung Todes verliebte die Bergfinkenbrut anfangs ins Leere ein Ei begann im Geäst eben noch heiter tut im Moment gar keiner und Hunger hab ich so genau ich schau gehören zum Krankheitsbild die roten Flechten Schnäb‘len in der Stadt Aug in Aug im Taubenblick weisse Kirschblüten gar nicht weit entfernt planscht in der Badewanne der Badestöpsel noch mal abziehen Bilder Hinterlassenschaft eine Bewegung sammle Gedichte Abende lang bevorzugt aufgeschriebene todesmutige plötzlich lichttrunkne Wesen vom Leben das spricht da nichts zu machen da schau ich zu und schreib‘s auf dem Einfall gemäss stupides Schreiben fotografier auch selber putzt die Nase auch 17.04.09 Zen Schrank eckig wa die Schublade eckig wa was im Dampfkochtopf 01.05.09 ein Geheimnis birgt die Suche die Frage und der Maienregen 12.05.09 Herkunft hier und jetzt Versicherungsangebot fürs Jüngste Gericht lichter lich das Licht die guten Kräuterbombons hilft bei Satori haben doch immer über den Rand gehandelt das Gehirn hinaus und grüne Hügel etwas steil und sanft die Hand Hügel hergestellt 13.05.09 Gedankenfassung die bekannte Landschaft gleich malt den Farbenmix durchaus positive zu einem Haiku geführt wohliger Zustand Rasen zum Schneiden voraus geworf‘ne Mitte nach der Dusche dann 15.05.09 der Muskelkater draussen der Rasenmäher oder täusch ich mich aber geniesse leicht müde die warme Luft der Seinshüterschatz eine Tasse Tee klar formulierte Sätze Psychiaterstund‘ die Perspektiven ausgehorchter Lebensgang witzig Konstanten hütet sich das Sein der Witz als Seinshüterschatz Veränderungen 29.06.09 ein Meer von Tropfen die Eindrücke und Schweben nach dem Tee ins Bett und eine Vielfalt die treffen meinen Geschmack richtig Freude dran frischere Stimmen so viel geschwatzt Geschöpfe in vielen Rollen zum erste Male die gesommerte Erde betrachten können ein schöner Ausflug viele Kurven die singen singen sie wieder anderer Rhythmus vom Balkon aus zugeschaut der Sommer diesmal grade beschäftigt das Einsammeln meines Traums der Wecker klingelt die Szenen spielen ein ausgiebiges Tempo Realisierung Erlebnisauge ganz reine klare Szenen die vorbei gleiten so kommt es mir vor Geborgenheitsebene Duschen und fertig hält der Blickkontakt die Dauer beim Betrachten kein Fragezeichen ist blickabhängig du weisst es nicht was geschieht wenn du nicht mehr schaust erst das zweite Mal aber anständig Hunger übers Bild hinaus wieder erkennen wie wirkt die Muskulatur die Perspektive ein stummer Regen Vielfalt in meinen Augen was das Staunen braucht die dunklen Kreise regelmässig dringt das Licht durch ihre Mitte 03.07.09 deutlich verlangsamt schwer zu fassen wo ich bin aber gründlicher draussen der Baukrach unheimlich still geworden Bergfinkenalarm als Lichtgebilde ohne beschreibbare Logik die Schlagzeile schrill dreiste Totschläger die erinnerbare Form was ist da passiert zur Kindheitskurve was ewig zu dauern schien ein Traumerlebnis Giftmülldeponie ursprüngliches Staatskonzept schlauer aber auch verschwitzt aufwachen draussen beinahe bettwarm Kind auf der Strasse 07.07.09 die Belustigung das alles von alleine der selige Narr ja schon seit elf Uhr der Juli rast sitze ja studiere fleissig wer die Zeitung liest möchte schon wieder schlafen Ausdrucksgebirge das Zischen wieder in Gang gesetzt mal erlebt die schlechte Laune mag mich nicht lange trotz bedeutendem Hunger zur Küche halten den Platz verlassen plötzlich ist der Hunger da ich vergreife mich in Gang gesetzt Maschinerie die Wilde allett Alchemie 09.07.09 machen wir aber die höchste Darreichungsform gestisch übersetzt der letzte Deckel der letzten Oberfläche der wird offeriert grad hingehalten die gewisse Höflichkeit wird eingehalten und was wird bleiben Schattenspiel rechter Hand vorbei eine Hand die zeigt Objektivdeckel hingezeigt und zugemacht so schnell und wieder der Taubenhandschlag die Hand der Pfeil gemeinsam mit dem Kugelkreis du wirst angeguckt aus der Mitte der Kreise da bist auch nur du 18.09.09 hier im Tagebuch – Heimat watt sollt ik motzen – -Blüten formen sich – -- feucht im September – die Kakteen blühen dicht – - eine Blütenkette – amorphe Masse – Blick präzise geschliffen – Parallaxenblick – ganz ohne den Trick – was es macht der eigene Blick – technisch ausgeführt – tödliche Schneise – die eigne Raumsicherung – die beendet was – wahrscheinlich eben – natürlich Unwahrscheinlich – rechnet der Schein – unwahrscheinlich was – weil Unwahrscheinlich eben – öfter mal passiert – ja davon kommen – der Fall die Sache genau – ja immer was ist – schlimme Gegenwart – der richtige Unterschied – die nächste Blüte – Sonne der Regen – ne überspannte Sache – alle in Farbe – 02.10.2009 hier scheint die Lampe die Blume in der Hand hält völlig am Blühen --- ein Innehalten. fast Zwei Tage keine Lust, Tagebuch schreiben bedienen und nun kommt mir die Welt völlig … vor! Ja mich mal wieder volle Tätigkeit erlebt! sag sogar einen Haiku deutlich mehrmals laut ausgesprochen weil die wollten die verstehen, und da sie meinten, spräche zu leise, führte ich das dreizeilig Sprüchlein denn läuft und an verständlichem Schall den Ohren der anderen, verstanden sie nicht! den Schall wohl, aber nicht die Bedeutung, die war zu schnell durchgeschlüpft schnell verstanden und verschwunden unvergesslich! Wars die Klangwirkung? Staunen Ergebnis Erlebnis!? Aber von was? rätselhaft gebannt. ganz sicher dabei! undurchdringlich die Grenze, das besteht damit. im Blumenkübel ganz einem Schwarz gewidmet nächtliche Rose siehste die Meise im Flügelkelch der Antrieb der direkte Blick erstes Mal Dada wie mancherlei Erschrecknis bewusst widerfährt war eben schneller meine Hand als das Fallen Verständnisbreite Grenzerfahrungen verschiedenster Art reichlich Koloraturen 03.10.2009 komplett die Textur aufgeregt beim Entziffern dieser Wimpernschlag der lampengefasst umwickelt Sonnenblume ganz anthropomorph im Regenbogen beult sich das Licht zum Platzen Licht alle Farben kamen mir so vor die zielgebenden Bilder sprachen die Weise hin und her im Kopf mitten zwischen die Ohren ja wie wirke ich freundlich im Spiegel meine Krankheit gesprochen und wie lächle ich am Vibrieren aber das Tempo ist gleich ohne Gefühle ein Flug ins Wohlsein das reine Spüren der Physik es reicht Tee trinken fabelhafte Wurst käsig satte Teigwaren im Gärtchen sitzen schnell einen Parkplatz im Stau mit voller Blase heisses angezeigt Sinneseindrücke teilweise sehr antörnend Auto hundert Grad Hunger das Giessen das Aufatmen der Blumen Wunder Selbstgefühl zwei Bilder gemalt die fertigen Produkte wie sehe ich aus hartnäckig gereizt wenn ich mein Sein zur Gänze vors Gemüt führe es von alleine immer wieder hartnäckig Ziel gebendes Bild jenseitig in die Gedanken muss ich springen volle Lebenslust Bildtitel Matthi mit Meise aus dem Spiegel eine Schwatzrunde stinkt ein Bild nicht seine Echtheit bezweifeln die echte Echtzeit Vollkontakt der kommt ein massloses Erstaunen davon übrig bleibt aus Büchern daher wenn ich so daher komme oder aus dem Wald 09.10.09 Schutzraum entwickelt endlich ins Bild gesprungen passend ausgeschaut wo anders vielleicht befremdlich gewirkt hätte aber hier völlig Kabel überm Aug locker dran vorbei der Punkt lern Bilder laufen 24.10.2009 die Dichterquelle meinen wir mal es hiesse Wortewellenschlag Geplätscher leise intensiv das Gemurmel um die Ohren dröhnt Meisengezwitscher der Blick wohnt in der Blüte hatte ich gemeint 03.01.10 ein neues Datum depressiv ins Debile farbig wieder raus 04.01.10 schmatzendes Trinklied blaue Kugel kickt die rote eine Feuersbrunst Wirklichkeit brennt verbrennt als letztes Muster zerplatzt die Blase nur überwältigt nur geweckt Feuerzunge wieder Lichtzuwachs als Blaurotschranke das Kasperle der Drache der rote Vorhang stolpert der Butler mit der Flasche Sylvester traditionell 08.01.10 Schneetisch im Winter volumenreiche Sätze Gartentisch der Stuhl Nisten Nischen Platz ein Hort für jede Echtheit Farbe Baum das Bild die Kinderschaukel Buchstabenflut gefühlte die Augenhöhe meinen Schreibversuch wohlwollend bauchgesteuert Lachen Teilnahme simples Teetrinken Reize einer Liegekur Tröpfchen Haiku nur hatte gespeichert Mikroklima besonders ein Nichts beschrieben die Zauberflöte gesungen ein schöner Prinz die stolze Mutter diese vier Teiche eingekehrt der Winterswald die Winterruhe im milden Zwielicht der Fuchs übern Trecker sprang im Garten geschah’s 27.1.10 lag schnell ausgestreckt stand zu halten nicht mein Ding ebenso Papier 18.03.10 unushaltbar Nu gleichermassen eben gleich und um die Ecke bis Ende Monat erweisen zu behalten leiht der das Auto erreiche das Dach die Flut um das Gebäude steigt Erleben beginnt im Wachholderbaum ein Hühnervogel sein Nest Bussard und Adler zwischen den Häusern greif das Fell aus dem Schatten durch eine Lücke 28.05.10 Gesang bebildert aufs Optimum generiert Allett möeglich wa der Gral springt der Punkt die stachlige Prinzessin eines der Bilderdie Schönheit schliesslich Augentopf Augenweide bald auf jedem Blatt bald auf jedem Blatt Augenweide Augentopf heilt Schönheit schliesslich der Blitz am Kühler im minaretlosen Land Foto in der Hand janz friedlich eini inne Ewigkeit der Schuss unn nich daneben 28.05.10 weil im Frühling stehn eine Piruetten Welt jedem das Seine weil am Wort wörtlich jedes seine Fähigkeit jedes Bedürfnis |
17.05.2006 Spiegelneuronen dem Verstehn geneigt der Sinn der Intelligenz ja was ist denn das plötzlich schert das Fahrrad aus Auto Abstand hält Berührungsscheue dem Zufall es egal ist kenne keine heut` Widersprüchliches schaue dem Verfahren zu die nächste Zeile im Tanz scheint die Stadt den Streifen entlang glimmen manche Hautfetzen umsicher gleiten die Augen den Farben zu über Hautfetzen spitz auf den See zu rote Lichter wechseln im Takt das Grün schiesst vorbei die Traumprinzessin ganz in weiss entgegen kommt rechts die andere plötzlich vor dem Gelb angeblinkt das Grün wieder der Grüne Pfeil da pure Steinmassen die Ameisen zusammen tragen die Menschen der Anblick so schnell Rollschuhe die Zwillinge und Händchen halten Radio kariert beständige Funklaune pure Rollerlust wo ein letztes Mal der Auspuff brummt die Fähnchen wehen die Schatten 25.5.06 keiner so genau stürmische Jahrhunderte die Rosen umtost Drache das Feuer der Mensch die Flammen schlagen in seinem Gesicht ja wiederholte geklaute gar die Zeile zum zweiten Male doch doch gesprochen und meine es ernst damit damit kommst nicht durch zum zweiten Male wie das eine reichte doch mit dem gleichen Scheiss doch auf jeden Fall ist mal geritten worden auf dem weissen Stier oder Ochse auch die Meinungen zerstritten über die Grenze und fest gehalten der Lauf des Wassers wohl kaum Berichten geglaubt in Sehers Augen alles noch erinnerlich eines Blinden gar diese Leidenschaft was ist denn schon verrückt wenn dieses Vorwärts da kaum was hinderlich immer schön den Gründen zu treibt es den Verstand hat noch nichts gesagt Fehler kaum vermeidbar sind aus Klugheit schweigen die Grenze der Styx allerlei was ist Schweigen dieses Hin zurück die Blumensprache doch nur das Sein bekundet Parallelogramm Botanik schuldet und ob richtig geschrieben welche Zeile denn die Füsschen voran den Kochlöffel gegriffen die Messer fliegen sich ereignet hat’s ist auch nichts gelogen nichts unwahrscheinlich halt weil unwahrscheinlich Karrierelüsternheit den Tisch gezogen wahrheitswidrig Worte dann beteuerlich in den Mund gelegt unwahrscheinlich das vor dem Schlafengehen was weil unwahrscheinlich Spannung sich löste ging doch hin und her im Kopf vor dem Schlaf der kam Entscheidung sich fand Führungskräfte haste Zeit ja nun der Abschied dies verdammte Li Nachforschungen ergaben Magenprobleme einen ganzen Hass die Schuld ne Zigarette zur Entladung kam schrill Geschrei so schrill fassungslos das Affenpaar die Ohren schmerzen erinnerlich ja was fand sich in den Ohren so ein Gepiepte auf Jahre hinaus unvergesserlich beinah in vielen Köpfen komischerweise nix gehört Entschuldigung doch üblich wäre dreist noch nachgelegt bist verrückt ja draufgebrüllt weil’s unwahrscheinlich diese Trinkerlust reisst die doch den Becher weg Blessur in Folge dieser Tigersprung unglaublich ja das glaubste und das am Tische 27.05.2006 das einem Gesicht fünfzehn Schnitte zugefügt in Badewanne das kann passieren einem gut gelaunten Mann ist sprachlos deutlich 24.06.06 die Höhle in Laarx über die Lichter der Stadt die Sonne aufgeht ein schrecklicher Ort am Kopf vorbei ein Schlagen ja da kam der Stein wer verliess nach ihm ein Exempel statuiert plötzlich flink der Lauf die blaue Lampe vom Wasser eingeschlossen ist vom Fluss verschluckt Wasser die Höhle die Unschuld verloren wo so viele Steine vom Schein zerrissen so zum Schein Geborgenheit abhanden kam ja Irritation war das wohl die Baggerlust nur so zum Scheine wenn du träumen kannst ein bisschen Alptraumartig Wege geleitet ihnen nichts gelingt wenn die Cowboys die träumen ja die Träume trägt der Wind Traumwind da rast er ein Windvogel Adler Tier und er sieht’s genau das Grüne verliert wie immer der Kopf der fehlt das frischeste zuerst ne Landschaft immer vom Sonnenschein durchflutet sogar nächtens scheint’s und wenn se dann kommt über den Berg gerollt kommt wird’s wirklich helle so ein Mittelpunkt aus dem Spinnenetz leuchtet die Sonne nur zu so ein Bienenarsch fleissig Morgenlicht erhascht die Grossaufnahme das Zebraflugzeug in schwarz und weiss Brummgedröhn Herz die Finsternis Hubschrauber knattern ebene unvergesslich im Himmel gesetzt die Welt verfangen weiss die Badewanne wo nur klares Wasser 25.06.2006 ein wenig Kinski merke die Unterschiede das Pathos leiert Hallen die Schrecken zum Lachen das Publikum treibt das Gelächter Polizeischuhe Geräuscharm das Lachen erst das Beste vom Besten dieser Ächtungsakt erlebt noch das Verhaften Unerschütterlich den Körper drängte die Kohärenzmeldung mal Kopfschmerz linksseitig die Gliedermassen unter Schmerz koordiniert Schüttelbewegung den Fuchs gesehen in Augenschein genommen unknipsbar zu schnell gekreuzter Gesang Tiger Amseln Wendigkeit die Amsel gewinnt sehr überwältigt hätte da Schlag bekommen die Spülmaschine ein Achtungserfolg ner Realität bewusst ein Amselmännchen und von links hinten im Morgenlicht kommt es an dann angesungen mein Abgesang nicht die Möglichkeit schon erlebt hättste nicht gedacht Überlebenskunst dieser Drehsprung ins Genick kein Ammenmärchen wasserlose Welt auf Kampfplätzen rotiert es scheint’s blankes Eisen diesen Haikuweg Gewohnheit nachgegangen frühe Morgenstund voll zur Geltung kommt ein Schwanenentenfoto ohne Lachzwänge einem Tagebuch das Lachen abhanden kommt nicht ohne Lachzwang das mit dem Lachzwang das Schläglertum beseitigt vorausgeplant im Bad sommerlau jedenfalls gaukelt das Hirn die Badewanne da sitzt Entzündung zum Müsli mit den Pillen alle Richtungen 30.06.06 lose Worte noch im Bann die Flüchtigkeiten Forschungslinien eine Empathie Erregbarkeit der Muskeln Maus nachgewiesen unberechenbar noch nie was gewesen nun die Vergesslichkeit vom Nordhimmel spricht ist nun mal die Jahreszeit leuchtet der Drache Laternenlicht sanft von der Wand springt ein Schatten schwebend übern Raum billig empfunden zaubert die Rechtsstaatlichkeit zusammen gestrickt 08.07.06 von Mutters Erbe als erstes gute Socken halb Preis Angebot Natur bewältigt Geld gedungenes Leben Heimat hat die Bank Träume hinter mir von Unübersichtlichkeit o das frische Brot 09.07.06 Gedankenschiffchen das geht hin und her und webt klares Schicksalsbild 14.07.06 die Hasenklage bisschen still wirken Bilder das Mäusepfeifchen Rosenhag fertig mit einem Holzwall umringt mitten im Lande die letzten Wochen etwa einem halben Jahr wird er das schreiben Arbeitsfähigkeit Weinernte mitten im Land Lack für die Bilder 15.07.06 zur Verabredung hat keinen anderen Ort nur übersetzen auf der Autobahn gleichzeitig der Sonnenschein Gewitterregen dies Grenzerlebnis die bestimmte Qualität ereignishaftes immer das Gleiche der Nickname Ereignis vom Blitze gezeugt seine Dienststelle Zeichensprache an der Wand Fingerzeig ein Kind ja hier zeige ich das zufriedene Lächeln Ereignis heute gutes Ereignis der Glückwunsch meinen Füssen so warm mitgeteilt Jacke Europa die Farbe Innovation und Ende August gut Unterstützung Stiefel verschwinden lassen die neue Tasche die blauen Steine suchen am Ufer des Styx und Feuermachen die Geschichte dann in Stehbildern erzählt wird gute Geschichte mal angehalten umhegte Rosen blühen das blühende Bild Beitrag geleistet Schaufel der Verlust noch nicht die weite Tasche leider ohne Ton die Bilder dieses Sommers den Nachbars wegen 16.07.06 zu allem Ernste Worte aus dem Tagebuch auch Erstaunen lassen Verunreinigung sommerfrischer Wetterzustand es stinkt von Innen gestautes Lachen tatkräftig so beschlossen spiegelt Hirnchemie protokolliert was wies dem Überleben lacht ein Witzprotokoll die Regeln bringen über den Montag hinweg das Auto kaputt den Verursacher ausgeschlafen anspringen überlebter Witz irre Rempelei fallen Begebenheiten meine Krankheit ein jedenfalls so zeigt verspätete Einnahme die Pillen schliesslich sind noch zu schlucken jede Menge zu schlucken sind Frühstück jedenfalls Wind schliesst die Lade Konklusion sorgfältig Sommerwind schliesslich Natur besorgt sich die Hasentotenklage aus dem Katalog und Ende August diese Pfeife hoffentlich bestellt ist sie schon genau das Pfeifen Beute der Aufmerksamkeit in Polizeistiefeln wie das Märchen spricht wo Gefahr ist Rettung wächst ja so nimm es hin der Amselangiff Vogel die Zeichensprache diese Tonlage die Zähne geputzt das Elixier getrunken eine Weile lang das Revier gezeigt und tatkräftig gesungen die Dareichungsform am Zaun gesessen so lang das Lied geträllert und ein Seitenblick die Grenzmarkierung eine Respektsbezeugung lange die Ohren Grenzziehung nützlich im Kern die Sprünge nötig jener Zeitverschub täuschend falsch aber die echten die Tatsachen eine Alchemie das Goldige auch Bilder finden den Ausdruck Goldiges zuhauf jene Blickachse doch nur gesteift ist sie nicht sondern gesehen in Sommers Höhle ein Taoist geoutet ruhig weiterschläft bleibt ja noch Sommer ein Hosentatengesang einen Sommer lang die Badewanne sommers wie winters ein Ziel die warmen Füsse glatt rasiert ist schnell die Hochjonkunktur erkennt findet Nachfrage Wasserpistole das Gewirk im Sandkasten sauber geschossen |
